Analoge Fotografie, Entwicklung, Fotografie, Schwarz-Weiss
Keine Kommentare Negative sind bereit
Die Zeit schreitet voran und es hat sich inzwischen einiges getan. Die Helgoland geschossenen Filme sind entwickelt, portioniert und in die Archivhüllen einsortiert. Am Montag erreichte mich auch ein neues Paket aus Berlin – vielen Dank für den superschnellen Versand – Papier ADOX MCP 310 10×15 und Papierentwickler ADOTOL-Konstant (Calbe N113 Rezeptur) waren unter anderem darin versteck .
Das vergangene Wochenende wurde von mir unter anderem dazu “missbraucht” alle Helgolandfilme – drei Stück an der Zahl – endlich in der passenden Chemie zu baden. Wie gehabt kam Adonal im Verhältnis 1+50 bei einer Temperatur von ca. 16°C zum Einsatz. Die Entwicklungszeit betrug 28:30min – eine Minute im Stoppbad und ca. 14 Minuten gab ich den Filmen im Fixierer (Adofix 1+9). Zunächst einmal die Klärzeit bestimmt, welche bei 4:10min lag (Ilford Delta 400 Professional). Bei diesen neuen Emulsionen lieber etwas mehr als die dreifache Klärzeit angesetzt.
Nach dem Trocknen wurden die Negative in schöne 6er Portionsstreifen geschnitten und in die bereitliegenden Archivhüllen einsortiert und beschriftet. Was fehlt denn nun noch? Ach ja … die Papierabzüge. Auch für dieses Prozedere habe ich eigentlich schon alles da. Gestern Abend habe ich den Papierentwickler (ADOTOL-Konstant – nach Calbe N113 Rezeptur) angesetzt. Es ist ein zweiteiliger Pulverentwickler. Den ersten Teil in 35°C warmen Wasser (4/5 der Gesamtmenge) gelöst, als dies passiert war, den zweiten Teil dazu gegeben und auch gelöst. Danach kam das letzte Fünftel Wasser (ca 16°C) dazu. Der Entwickler muss nun ein wenig ruhen. Jetzt werden die drei Entwicklerschalen noch kontrolliert, gereinigt und beschriftet sowie die andere Ausrüstung (Vergrößerer mit Objektiv, Duka-Leuchte, Zangen usw.) auch durchgesehen.
Ich bin schon so auf die Ergebnisse gespannt … lasst Euch überraschen.